
Die frei lebenden Wisente im Rothaargebirge werden eingezäunt – zumindest übergangsweise. Bis Ende des Jahres soll der Zaun stehen. Das hat der Wisent-Trägerverein bekannt gegeben. Demnach wurde die Genehmigung für den Bau des Zauns bereits beantragt. Dieser Kompromiss soll helfen, die Lage so lange zu beruhigen, bis eine Lösung im Rechtsstreit mit den Waldbauern gefunden ist. Sie hatten geklagt, da die Wisente ihre Bäume anfressen und so auch für finanzielle Schäden sorgen. Für die Wisente bedeutet das deutlich weniger Platz, der Zaun soll eine Fläche von nur noch 840 Hektar abgrenzen. Wo genau der Zaun verlaufen soll, wird noch geklärt. Fest steht aber schon: Er wird 18 Kilometer lang und zwei Meter hoch sein. Zwanzig Tore sollen den Durchgang für Wanderer gewährleisten.