
Im Zusammenhang mit dem Fund und Entschärfung einer ca. 50 Kilogramm schweren Fliegerbombe am Freitagnachmittag im Bereich des Molzberg in Betzdorf verlief die Evakuierung rund um den Fundort problemlos, so dass der Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes kurz nach 20 Uhr Entwarnung geben konnte. Der noch intakte Zünder der Bombe, die bei Erdarbeiten an einem privaten Wohnhaus gefunden wurde, konnte entfernt und damit die Gefahr gebannt werden. In einem gemeinsamen Einsatz wirkten die Feuerwehren, mehrere Einheiten des Katastrophenschutzes sowie der Polizeiinspektion in Betzdorf zusammen, um den reibungslosen Ablauf der Evakuierung, Betreuung und letztlich der Entschärfung zu gewährleisten. Insgesamt sorgten mehr als 100 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen Hand in Hand für den störungsfreien Ablauf. In der Stadthalle Betzdorf wurden mehr als 50 Personen vorübergehend betreut.