
Am Samstagmorgen (18.1.2025) hat es in der Bandverzinkungsanlage im Eichener Werk des Konzerns thyssenkrupp steel gebrannt. Kurz nach 9:30 Uhr schickte die Kreisleitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften an die Hammerstraße in Eichen. Im Bereich einer Bürste der Bandverzinkung war es zu einem Feuer gekommen. Nach Information der Feuerwehr handelte es sich um einen Metallbrand, den im Bereich der Absaugung eine automatische Kohlendioxid-Löschanlage bekämpfte. Zudem gingen Mitarbeiter von TKS mit Feuerlöschern vor, um auch die vom Feuer betroffene Walze abzulöschen.
60 Einsatzkräfte rückten nach Eichen aus
Als die Stadtfeuerwehr Kreuztal eintraf, war der Brand bereits weitgehend gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte die Hitzeentwicklung im Bereich der Anlage, um weitere Brandnester auszuschließen. Etwa 60 Einsatzkräfte, so Kreuztals Feuerwehrchef Jan Kleine, waren vor Ort und standen für einen größeren Einsatz bereit. Einheiten aus Eichen, Krombach, Kreuztal, Fellinghausen und Buschhütten waren alarmiert. Zudem machte sich über ein Dutzend Atemschutzgeräteträger der Stadt Kreuztal von Weidenau auf den Weg zur Einsatzstelle: Die Stadtfeuerwehr Kreuztal hatte just an jenem Vormittag eine Übung im sogenannten Brandraum auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Siegen anberaumt. Die verschob sich angesichts des Einsatzes um mindestens eine Stunde.
Bandverzinkung stand zeitweise still
Auch die Produktion bei TKS im Bereich der Bandverzinkung kam angesichts des Zwischenfalls zeitweise zum Erliegen. Verletzt wurde bei dem Brand, den es in ähnlicher Form bei TKS bereits mehrfach gegeben hat, niemand. Auch Kreisbrandmeister Thomas Tremmel, der Einsatzleitwagen des Kreises und der „Abrollbehälter Atemschutz“ konnten bald wieder den Rückzug antreten.