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Familie aus Buschhütten vor Gericht
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Familie aus Buschhütten vor Gericht

Vor dem Landgericht Hagen beginnt heute der Prozess gegen eine Familie aus Buschhütten. Sie hatten kranke Welpen aus Osteuropa als deutsche Hunde verkauft.

Veröffentlicht: Freitag, 08.04.2022 04:11

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Sie sollen in rund 70 Fällen Hundewelpen aus Osteuropa als deutsche Hunde ausgegeben und deutlich über Wert verkauft haben – mehreren Mitgliedern einer Familie aus Buschhütten wird daher ab heute vor dem Landgericht Hagen der Prozess gemacht. Angeklagt sind die fünf Hauptbeschuldigten wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Das Gelände der Familie in Buschhütten wurde schon Ende 2016 durchsucht. Den Ermittlern bot sich damals ein schlimmes Bild: Das Areal war verwahrlost, viele Hunde waren krank, einige sogar misshandelt worden. Im letzten Jahr wurde dann offiziell Anklage erhoben. Den Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Der Prozess wird vor der Jugendstrafkammer geführt. Eine der Mitangeklagten war zum Zeitpunkt einiger Fälle nämlich jünger als 21. Mit einem Urteil wird im Sommer gerechnet.

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