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"Es wird eine Mammutaufgabe"
© Bernd Müller
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"Es wird eine Mammutaufgabe"

Die ersten Geflüchteten aus der Ukraine sind im Kreis angekommen. Wie viele noch kommen, weiß die Kreisverwaltung nicht, sie rechnet aber mit einem deutlichen Anstieg in den kommenden Tagen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.03.2022 04:39

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„Die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine werden wir schaffen, aber es wird eine Mammutaufgabe“. Das hat Landrat Andreas Müller gestern Abend im Kreis-Sozialausschuss gesagt. Wie viele tatsächlich kommen werden, kann die Kreisverwaltung noch nicht einschätzen, sie rechnet aber mit einem sprunghaften Anstieg in den kommenden Tagen. Diejenigen, die bereits da sind, seien überwiegend privat untergebracht worden. Das werde aber nicht reichen, so der Landrat. Gemeinsam mit den Kommunen sei man daher dabei, Gemeinschaftseinrichtungen herzurichten. Ob es auch eine zentrale Erstunterbringung geben soll, ist noch nicht abschließend geklärt. Man behalte sich das aber als Puffer vor, so Müller. Um es den Geflüchteten einfacher zu machen, soll die Registrierung auch online möglich sein. Der Vorteil: Die Betroffenen müssen nicht alle ins Kreishaus nach Siegen kommen.

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