
Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat heute in Berlin über 230 Schülerinnen und Schüler für ihre Beiträge zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik "alle für Eine Welt – Eine Welt für alle" ausgezeichnet. Unter den über 400 eingereichten Beiträgen hat die „Ruanda-AG“ des Gymnasiums in Netphen bei den 5. bis 7. Klassen den ersten Platz belegt. Die Mitglieder der AG können sich damit über ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro freuen. Sie hatten sich mit dem Thema „Glück“ befasst. An der ganzen Schule wurden dazu Postkarten verteilt. Die Mitschülerinnen und Mitschüler sollten draufschreiben, was sie glücklich macht. In Deutschland ist ja eher für uns Glück, wenn man zum Beispiel im Lotto gewonnen hat. Die Kinder in Ruanda fanden Glück, wenn sie etwas zu essen hatten oder zur Schule gehen konnten. Die Ideen aus der Postkartensammlung verarbeiteten die Kinder beider Länder gemeinsam in einem Theaterstück. Besonders eindrucksvoll fand Entwicklungsministerin Svenja Schulze dabei, dass die Kinder einander dabei auf Augenhöhe begegnet seien, sagte sie bei der Preisverleihung in Berlin.