
„Durch den zweiten harten Lockdown drohen zahlreiche Geschäftsaufgaben in unseren Innenstädten“. Das sagt die Industrie- und Handelskammer Siegen. Sie hat eine Blitzumfrage bei heimischen Einzelhändlern gemacht. Das Ergebnis: Viele zeigen Verständnis für den Lockdown, fürchten aber auch um ihr Geschäft. 136 Einzelhändler aus Siegen-Wittgenstein und Olpe haben sich an der Umfrage beteiligt. Zwei Drittel sind der Meinung, dass die hohen Corona-Zahlen einschneidende Maßnahmen nötig machen. Einige glauben aber auch, dass das Weihnachtsgeschäft zu retten gewesen wäre, wenn die Politik früher härter reagiert hätte. Vielen Händlern fehlt es zudem an der Perspektive, wie es nach dem 10. Januar weitergehen soll. Mehr als 40 Prozent der Befragten fürchten, dass die Überbrückungshilfen nicht ausreichen. Das Geld müsse jetzt treffsicher und schnell fließen, so der Tenor.