
In Siegen-Wittgenstein und im Kreis Olpe sind inzwischen rund 320 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen bestätigt worden – 150 im Kreis Siegen-Wittgenstein und 170 im Kreis Olpe. Hausschweine sind weiterhin nicht betroffen. Um die Ausbreitung zu stoppen, ruft das Land Nordrhein-Westfalen die Jäger dazu auf, in den betroffenen Gebieten verstärkt Wildschweine zu bejagen.
Zusätzliche finanzielle Unterstützung
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen hat dafür zusätzliche finanzielle Unterstützung angekündigt. Die Kommunen erhalten bis zu 100 Euro pro erlegtem Tier im Kerngebiet und bis zu 75 Euro in den Sperrzonen. Auch Drohnen und Suchhundeteams sind weiterhin im Einsatz, um Wildschweine aufzuspüren. Die bestehenden Schutzzonen, darunter das eingezäunte Kerngebiet, werden nochmals erweitert. Das Ministerium bittet außerdem Bürgerinnen und Bürger, im Wald keinen Müll oder Essensreste wegzuwerfen und Hunde anzuleinen, um die Tierseuche nicht weiter zu verbreiten.