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Ein Stück Siegen-Wittgenstein jetzt auch in Berlin
© Luiza Licina-Bode, MdB
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Ein Stück Siegen-Wittgenstein jetzt auch in Berlin

Die Bundestagsabgeordnete Luiza Licina-Bode aus Bad Laasphe hat erstmalig Siegen-Wittgensteiner Heimaterde in das Kunstwerk "Der Bevölkerung" im Lichthof des Reichstages eingebracht.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.07.2024 05:53

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Seit dem Jahr 2000 haben Bundestagsabgeordnete einmal pro Wahlperiode die Möglichkeit, Erde aus ihrem Wahlkreis in das von Hans Haacke initiierte Kunstprojekt einzubringen.

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Kunstprojekt

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Im nördlichen Lichthof des Reichstages wurde im Jahr 2000 ein 21 x 7 m großer, von Holzbohlen eingefasster Trog installiert, aus dessen Mitte in weißen Neonlichtbuchstaben die Worte DER BEVÖLKERUNG nach oben strahlen. Sie sind von allen Etagen des Gebäudes aus zu lesen: Vom Plenarsaal, von der Presse- und Fraktionsebene sowie von Besucherinnen und Besuchern auf dem Dach. Die Schrifttype ist dieselbe, die Peter Behrens für die am Giebel des Westportals des Reichstagsgebäudes 1916 angebrachte Inschrift DEM DEUTSCHEN VOLKE entworfen hatte.

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Webcam

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Seit 2000 sind alle Bundestagsabgeordneten eingeladen, aus ihrem Wahlkreis einen Zentner Erde nach Berlin zu bringen und um die Widmung DER BEVÖLKERUNG auszustreuen. Das im Laufe der Zeit frei wachsende Biotop soll unangetastet bleiben. Eine mit der Webseite https://derbevoelkerung.de/ verbundene Webcam liefert zwei Mal täglich ein aktuelles Bild des Innenhofes.

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Erde aus Siegen-Wittgenstein

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In der vergangenen Woche wurde nun zum ersten Mal in 24 Jahren Siegen-Wittgensteiner Erde in das Kunstwerk eingebracht. Neben von Luiza Licina-Bode bei Terminen im Wahlkreis selbst gesammelter Erde enthielt der Sack auch Erde aus den Gärten der Teilnehmenden der Besuchergruppe, die eingeladen waren sich mit eigener Erde am Projekt zu beteiligen.

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Ameisen und Regenwurm

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Gemeinsam mit der Besuchergruppe wurde im Beisein von Frau Jana Strube vom Kunstreferat des Deutschen Bundestages von Frau Licina-Bode die Erde in das Kunstprojekt eingebracht. Neben einigen Ameisen befand sich auch ein Regenwurm in der Heimaterde, der nun nach Berlin umgesiedelt wurde.

"Als ich erfahren habe, dass immer noch Erde in das Projekt eingebracht werden kann wollte ich mich sehr gerne daran beteiligen, um etwas aus der Heimat in Berlin zu haben, um mich sprichwörtlich zu erden", berichtet Luiza Licina-Bode in einer Pressemitteilung. "Ich war erstaunt zu erfahren, dass ich die erste Abgeordnete aus Siegen-Wittgenstein bin, die hier teilnimmt. Wichtig war mir auch, dass sich die Teilnehmenden meiner Besuchergruppe nach Berlin beteiligen konnten. So ist sichergestellt, dass aus jeder Kommune Siegen-Wittgensteins auch Erde enthalten war", so Licina-Bode abschließend.

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