Bei den rund 1.800 Aktiven des Deutschen Roten Kreuzes in Siegen-Wittgenstein kam im vergangenen Jahr keine Langeweile auf. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung des DRK in Weidenau mehr als deutlich. Corona war zwar kaum noch ein Thema, die Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge dafür umso mehr – neben dem, was das DRK routinemäßig leistet: Rettungsdienst, Einsätze bei Großveranstaltungen, Erste-Hilfe-Kurse, KiTas, Hausnotruf, Fahrdienste und Vieles mehr.
Das alles kostet sehr viel – meist ehrenamtlich geleistete – Zeit, sondern auch viel Geld. Und auch damit kann man beim heimischen DRK offensichtlich umgehen. Der DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein ging mit einem Plus von 375.000 Euro aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Das Geld wird komplett zurückgelegt.