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Dritte Talsperre für Siegen-Wittgenstein ist nötig
© Heiko Kempen / WAZ Fotopool
In 5,3 Kilometern geht es zwischen vielen Bäumen um den Dinslakener Rotbachsee. Meist laufen wir auf Schotter oder festen Waldwegen. Gut zu wissen: Schwimmen darf man hier nicht, der Rotbachsee dient als Talsperre für den Hochwasserschutz.
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Dritte Talsperre für Siegen-Wittgenstein ist nötig

Eine dritte Talsperre für Siegen-Wittgenstein ist nötig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die gestern Abend im Kreisumweltausschuss vorgestellt wurde.

Veröffentlicht: Freitag, 11.03.2022 05:37

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Bis zu 220 Millionen Euro - so viel könnte eine dritte Trinkwassertalsperre für Siegen-Wittgenstein kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die gestern Abend im Kreis- Umweltausschuss vorgestellt wurde. Nötig ist sie demnach u.a., weil sich der Trinkwasserverbrauch im Kreis schon seit einigen Jahren erhöht. Gleichzeitig wird das bestehende Angebot abnehmen, sodass sich bis zum Jahr 2030 die Bedarfslücke auf rund zwei Millionen Kubikmetern erhöhen wird. Die Talsperren Obernau und Breitenbach würden dann nicht mehr ausreichen. Wo genau eine dritte Talsperre entstehen könnte, ist noch unklar. Am ehesten eignet sich laut Untersuchung das „Truftetal“ bei Berghausen. Hier sei am meisten Platz und der Eingriff in die Natur am geringsten - im Vergleich zum „Elberndorftal“ zwischen Erndtebrück und Hilchenbach, das ebenfalls untersucht wurde. Darüber, wie es jetzt weitergeht, will die Kreispolitik im Sommer entscheiden.

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