
Nach der Tötung einer dreiköpfigen Familie in Weitefeld im Westerwald am 6. April 2025 ist weiter unklar, ob sich der mutmaßliche Täter und die Opfer kannten. Über eine Täter-Opfer-Beziehung gebe es keine Erkenntnisse, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. “Wir schließen daher nicht aus, dass es ein zufälliges Zutreffen war, das außer Kontrolle geriet.”
Kein Lebenszeichen vom Gesuchten
Seit Anfang April sucht die Polizei nach einem 61-jährigen Mann aus einem Nachbarort von Weitefeld. Alexander Meisner soll das Ehepaar und deren 16 Jahre alten Sohn mit Schüssen und Stichen getötet haben. “Es fehlt seit der Tat jedes belastbare Lebenszeichen des Täters”, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. “Wir können derzeit keine Option ausschließen.” Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen liefen auch verdeckt weiter.
Sonar-Suche per Boot
Am heutigen Dienstag (29.4.2025) haben rund 100 Polizeibeamte erneut eine größere Suchaktion im Bereich um Weitefeld durchgeführt. Laut der Polizei in Koblenz sind mehrere Weiher in Neunkhausen per Boot mit Sonar abgesucht worden. Auch mehrere Mantrailer-Hunde sind im Einsatz gewesen. Von Alexander Meisner fehlt auch weiterhin jede Spur.
