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Dreh an der Steuerschraube
© Bernd Müller
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Dreh an der Steuerschraube

Veröffentlicht: Montag, 08.07.2019 16:11

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Es ist Juli und der Haushalt der Stadt Bad Laasphe für dieses Jahr ist immer noch nicht beschlossen. Am Donnerstag soll der Rat entscheiden. Seit Anfang des Jahres spricht die Stadtverwaltung mit den Fraktionen über das Zahlenwerk - und die Folgen. Unerwartet bekommt die Stadt in diesem Jahr vom Land NRW etwa 2 Millionen Euro so genannter Schlüsselzuweisungen weniger. Und der Kreis Siegen-Wittgenstein fordert knapp 10 Millionen Euro Umlage. Jeder dritte Euro auf der Ausgabenseite des Laaspher Haushalts geht an die Kreisverwaltung. 2019 kann der Etat nicht ausgeglichen werden. Rund 3 Millionen Euro fehlen. Die Folge: der Rat soll am Donnerstag eine starke Anhebung der Grundsteuer B beschließen. Sie soll von aktuell 495 auf künftig 650 Punkte steigen. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von 10 Euro.Trotz des drei-Millionen-Euro-Lochs will Bad Laasphe auch in diesem Jahr investieren – insgesamt 2,2 Millionen Euro. In Abwasserbeseitigung, Löschzisternen für die Feuerwehr, in die städtischen Schulen und auch in den Straßen- und Brückenausbau.2021 will Bad Laasphe einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorlegen.

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