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Doch Hoffnung für Impfzentrum in Wittgenstein?
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Doch Hoffnung für Impfzentrum in Wittgenstein?

Soll es neben dem Impfzentrum in Eiserfeld bei uns im Kreis noch ein zweites im Wittgensteiner Raum geben? Landrat Andreas Müller hält das für sinnvoll. NRW-Gesundheitsminister Laumann macht jetzt leise Hoffnungen. Voraussetzung: Es gibt genug Impfstoff.

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Die Kreisverwaltung hält ein eigenes Impfzentrum für den Wittgensteiner Raum grundsätzlich für sinnvoll. Das hat Landrat Andreas Müller gestern im Kreisausschuss noch einmal betont. Allerdings sei das derzeit laut Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums nicht vorgesehen. Der politische Rückhalt für Müller in der Kreispolitik wird derweil größer. Nachdem sich in den letzten Tagen bereits die Kreis-FDP dem ursprünglichen SPD-Vorschlag angeschlossen hatte, zeigten sich gestern im Ausschuss auch die GRÜNEN grundsätzlich offen dafür. Fraktionsvorsitzende Christiane Berlin wollte wissen, ob sich die Kreisverwaltung denn auch alleine um ein zweites Impfzentrum bemühen könne. Landrat Andreas Müllers Antwort: Nach jetzigem Stand nicht. NRW-Gesundheitsminister Laumann habe den ländlichen Kreisen aber die Woche noch ein Vielleicht mit auf den Weg gegeben hat. Voraussetzung: Es ist genügend Impfstoff da! Außerdem haben die Ausschussmitglieder gestern einstimmig beschlossen, dass Eltern von Kita-Kindern für den Januar keine Beiträge zahlen müssen. Damit folgen die Kreispolitiker einem Vorschlag der NRW-Landesregierung. Dieser sieht vor, dass sich Land und Kreis die Beiträge als Ersatz für die Eltern teilen. Damit sollen sie während des aktuellen Corona-Lockdowns entlastet werden. Die Streichung der Beiträge gilt auch für Eltern, deren Kinder in einer Tagespflege betreut werden. Am 19. März muss der Kreistag die gestrige Eilentscheidung noch nachträglich genehmigen.



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