
In vielen Flüssen in Siegen-Wittgenstein fließt gerade deutlich weniger Wasser als sonst, die Trockenheit macht sich auch hier stark bemerkbar. Dass z.B. die Sieg auch ein tödliches Gewässer mit gefährlicher Strömung sein kann, vergisst man da nur allzu schnell. Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen Menschen aus dem Wasser gerettet werden müssen. Dann sind sie da: die Schwimmer der DLRG. Die Ehrenamtler nutzen die Sommermonate jetzt häufig zum Üben. Gestern probte z.B. die Ortsgruppe Siegen in der Sieg den Ernstfall. Dabei wurde erstmalig auch ein neues Boot zu Wasser gelassen. Das sogenannte RAFT kann auch bei starker Strömung zur Rettung eingesetzt werden. Auch bei Katastrophen wie z.B. bei der Flut im letzten Sommer kommt das DLRG zum Einsatz. Umso wichtiger, dass jeder sofort wisse, was zu tun sei, sagte uns Christian Hönig von der DLRG Siegen. Durch den Klimawandel werde man in Zukunft noch viel häufiger mit Katastrophen konfrontiert, darauf müsse man sich einstellen, so Hönig. Die DLRG kommt nicht nur bei der Wasserrettung zum Zug. Geholfen wird z.B. auch bei Waldbränden. Dabei wird dann u.a. eine Drohne mit einer Wärmebildkamera genutzt, um Glutnester zu finden.