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Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft
© Bernd Müller
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Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft

Eine 59-jährige steht bereits seit Dezember 2024 vor Gericht. Sie soll im letzten Sommer versucht haben, ihre ehemalige Schwiegermutter zu ermorden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.03.2025 14:12

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Zum Fall

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Im Juni letzten Jahres soll eine 59-jährige ihre ehemalige Schwiegermutter in deren Wohnung aufgefordert haben, ihr Bargeld zu geben. Damit die 83-jährige keine Hilfe holen konnte, soll die Angeklagte mit einer Schere die Schnur des Telefons durchgeschnitten haben. Daraufhin soll sie mit mehreren schweren Gegenständen, darunter ein Marmoraschenbecher und ein Bügeleisen, auf die Seniorin eingeschlagen haben - vor allem auf den Kopf und den Oberkörper. Anschließend soll sie die 83-jährige noch gewürgt und versucht haben zu fesseln. 3.000 Euro habe sie daraufhin aus der Wohnung entwendet. Das mutmaßliche Opfer sei schwerverletzt und hilflos zurückgelassen worden. Erst drei Tage später fand der Sohn seine Mutter zufällig in der Wohnung.

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Die Plädoyers

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Nach ärztlicher Einschätzung hätte die Seniorin sterben können, hätte der Sohn sie nicht gefunden. Deshalb lautet die Anklage: Versuchter Mord. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft für die Angeklagte. Die Verteidigung bittet um ein milderes Urteil. Sie fordert fünf Jahre Haft.

Das Urteil wird heute (06. März) um 14 Uhr gesprochen. Wir berichten weiter.

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