
Strompreisbremse, Einmalzahlungen, Heizkostenzuschüsse, eine Kindergelderhöhung und ein neues Bürgergeld: Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP haben ein drittes Entlastungspaket für Deutschland beschlossen. Mehr als 65 Milliarden Euro sollen dafür ausgegeben werden. Aber: Nicht bei allen kommen die Maßnahmen gut an. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Siegen-Wittgenstein und Olpe z.B. kritisiert die Pläne. Der Verband vertritt die Interessen ärmerer Menschen und sagt: Der große Wurf ist auch dieses Paket nicht. Radio Siegen hat mit dem Vorsitzenden Horst Löwenberg gesprochen. Er ist der Meinung, dass die geplanten Maßnahmen nicht ausreichen und kritisiert auch, dass vieles erst zu Beginn des neuen Jahres greift. „Das wird der Dramatik der Lage aus meiner Sicht nicht gerecht“, so Löwenberg. Er macht sich Sorgen um die Zukunft. Alles sei sehr davon abhängig, wie sich der Energiepreis entwickle. „Wenn das so weitergeht und alles sieht danach aus, werden wir sicher auch in 2023 ein weiteres Entlastungspaket bekommen müssen“, so Löwenberg.