
© Bernd Müller
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Es fehlen 4600 Wohnungen
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In Siegen fehlen mehr als 4600 bezahlbare Wohnungen. Das hat ein Berliner Marktforschungsinstitut ermittelt. Als bezahlbar gilt Wohnraum, wenn dafür nicht mehr als 30 Prozent des Einkommens ausgegeben werden muss. Für den Deutschen Gewerkschaftsbund ist diese Situation nicht haltbar. Auch in Siegen dürfe Wohnen nicht zum Luxus werden, heißt es vom DGB. Die Entwicklung der Mieten findet Ingo Degenhardt, DGB-Vorsitzender in Siegen, skandalös. Zwischen 2014 und 2018 seien in Siegen die Kalt-Mieten um fast 11 Prozent gestiegen. Degenhardt fordert die Politik auf, schnell etwas gegen die Situation zu unternehmen.
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