
Die Zahl der Mädchen in Not ist im letzten Jahr deutlich angestiegen. Das zeigt der Jahresbericht der Beratungsstelle für Mädchen in Not in Kreuztal. Der Bericht ist jetzt vorgestellt worden. Als ein Grund wird die Corona-Pandemie vermutet. Im Jahr 2020 hat die Stelle insgesamt 117 Fälle beraten. In 110 Fällen waren Mädchen oder junge Frauen betroffen, in 7 Fällen waren Jungen oder junge Männer betroffen. Auch sie können eine Erstberatung bei der Beratungsstelle für Mädchen in Not in Anspruch nehmen. Klienten kommen aus dem gesamten Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein, aber auch von überregional, also beispielsweise aus dem Kreis Olpe oder dem Rhein-Sieg-Kreis. Der Jahresbericht zeigt auch: Kinder und Jugendliche werden meist zu Hause Opfer von Gewalt. Die Stelle in Kreuztal hilft Mädchen im Alter von 3 bis 27 Jahren. Dabei kann der Kontakt regional und überregional hergestellt werden.