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Desinfektionsmittel aus Schnapsresten
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Desinfektionsmittel aus Schnapsresten

Tolle Aktion in Aue-Wingeshausen: In der Schnapsbrennerei Rothaarbrand wird jetzt Desinfektionsmittel hergestellt. Wer helfen möchte, kann alte Schnapsreste vorbeibringen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2020 13:05

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Desinfektionsmittel ist dieser Tage überall knapp. Um Abhilfe zu schaffen, geht so mancher einfallsreiche Wege. Einer ist Prof. Dr. Christof Wetter. Er ist Betreiber der Schnapsbrennerei Rothaarbrand in Aue-Wingeshausen. Vor dem Betrieb stehen seit kurzem Fässer, in die jeder Schnaps füllen kann. Auch alte Schnapsreste sind willkommen. Bislang sind 240 Liter zusammen gekommen, aus denen nun 75 Liter Desinfektionsmittel gewonnen werden. Das wird an regionale Arztpraxen und Apotheken gespendet. Beim Sammeln gebe es aber ein paar Punkte zu beachten, so Christof Wetter gegenüber Radio Siegen. In das eine Fass darf nur klarer Schnaps wie Wodka oder Korn gefüllt werden, in das zweite gehören farbige Schnäpse wie Kräuterlikor oder Rum. Alles sollte mindestens 17 Prozent Alkoholgehalt haben. Die Aktion ist möglich, da der Gesetzgeber im Zuge der Corona-Pandemie die rechtlichen Hürden heruntergesetzt hat. Weitere Infos gibt es auch im Netz unter www.rothaarbrand.de

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