
Der Borkenkäfer sorgt bei Waldbauern in Siegen-Wittgenstein für tiefe Sorgenfalten. Schon im letzten Jahr war der Käfer wegen der lang anhaltenden Trockenheit auf dem Vormarsch, in diesem Jahr ist die Sitution immer noch kritisch. In den Wäldern liegt noch zu viel altes Käferholz. Geschuldet war das u.a. auch dem Sturm Friederike. In den umgeworfenen Bäumen bildet sich bei Trockenheit die neue Generation an Käfern und breitet sich weiter aus. Helfen könnte jetzt immerhin, dass der Mai bislang kühl und nass war. Das hindert die Larven der nächsten Generation möglicherweise an der Entwicklung. Gestern haben sich die Waldbauern getroffen, um über die aktuelle Lage zu sprechen. Dabei ging es auch ums Geld: Dabei müsse sich einiges tun, so die Bauern. 2018 hatten sie NRW-weit vom Land 5,7 Millionen Euro bekommen, um den Käfer zu bekämpfen. Sie fordern aber fast das Dreifache.