
Die Corona-Pandemie war am Abend auch Thema im Freudenberger Haupt- und Finanzausschuss. Kämmerer Julian Lütz gab einen Überblick über die finanziellen Folgen für die Stadt. Bei der Gewerbesteuer rechnet er mit Verlusten von 1,7 Millionen Euro. Sieben Freudenberger Firmen haben das Angebot genutzt, die Gewerbesteuer zu stunden. Auch bei Einkommens- und Umsatzsteuer wird es Einbußen geben, aktuell könne man die Höhe aber noch nicht einschätzen, so Lütz. Trotzdem möchte die Stadt Eltern und Gastronomie in der Krise entlasten. Daher hat sich der Ausschuss für verschiedene Hilfen ausgesprochen: Eltern müssen mindestens für April und Mai keine Gebühren für Betreuungsangebote an Grundschulen zahlen. Auch die Beiträge für die Musikschule für April entfallen bzw werden zurückgezahlt. Gastronomen werden bis Ende des Jahres Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie erlassen.