
Das „Corona-Jahr“ hat den Kfz-Betrieben in Siegen-Wittgenstein ein Wechselbad der Gefühle beschert: „Solch ein Jahr möchten wir alle nicht noch einmal erleben“. Das sagt der Pressesprecher der Innung des Kfz-Gewerbes Westfalen-Süd, Oliver Klimke. Selbst die Werkstätten litten im März und April unter deutlich reduzierter Auslastung, obwohl sie im Lockdown weiter geöffnet waren. Die Lage entspannte sich dann ab Juni zwar wieder, die Betriebe konnten laut Klimke den Verlust aber nicht mehr aufholen. Viele hätten die Krise aber genutzt, um z.B. die Digitalisierung und die Kommunikation mit den Kunden voranzutreiben. Dabei hat sich laut Klimke auch gezeigt, wie wichtig der stationäre Autohandel als Schnittstelle zwischen Händler und Kunde ist. Das gelte gerade für die Beratung beim Kauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen.