
Die Gemeinde Burbach verzeichnet zum dritten Mal in Folge ein Loch in ihrem Haushaltsplan. Im nächsten Jahr 2026 fehlen wohl rund 8,5 Millionen Euro. Das geht aus ihrem Haushaltsplanentwurf hervor, den die Stadtverwaltung heute (04.12.25) der Presse vorgestellt hat. Bürgermeister Jonas Becker:
Rücklagen schmilzen
Im Jahr 2024 musste die Gemeinde das Defizit das erst Mal mit ihren Ausgleichsrücklagen begleichen. Zum damaligen Zeitpunkt ist die Rücklagenkasse prall gefüllt gewesen: Gut 75 Millionen Euro. Nun sind noch gut 57 Millionen Euro im Top. Geht es in den nächsten Jahren so weiter, werden die allerdings in acht Jahren aufgebraucht sein:
Üble Kreisumlage
Der Hauptgrund für das erneute Loch im Haushalt ist die Kreisumlage. Sie wird auch nächstes Jahr steigen - und zwar deutlich:
Steuern werden angehoben
Die Gewerbesteuer möchte die Gemeinde Burbach nicht erhöhen: Sie bleibt bei 430 Prozentpunkten. Steigen sollen hingegen die Grundsteuern A und B. Für eine vierköpfige Familie ist speziell die Erhöhung der Grundsteuer B relevant: Sie steigt um 22 Prozentpunkte. Umgerechnet werden also knapp fünf Prozent mehr Steuern fällig.
Es ist die erste Anhebung der Grundsteuer in Burbach seit 2019.
Wieder Bildung und Feuerwehr
In diesem Jahr ist das meiste Geld der Gemeinde in die Sanierung von Schulen und der Feuerwehr geflossen - und auch nächstes Jahr möchte Burbach für diese beiden Bereiche den Großteil ihres Geldes ausgeben:

