
Radio Siegen hat für euch bei der zuständigen Behörde Straßen.NRW nach dem aktuellen Stand der Arbeiten gefragt.
Aktueller Stand
Die Sanierungsarbeiten an der rund 560 Meter langen Talbrücke Achenbach zwischen der A45-Anschlussstelle "Siegen" und der HTS-Anschlussstelle "Rinsenau" sind bereits weit fortgeschritten. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiter vor Ort auf das Aufbringen der Markierungen auf der Fahrbahn. Zudem werden Leitschwellen montiert, um die Richtungsfahrbahnen künftig sicher voneinander zu trennen.
Frühere Freigabe
Läuft alles nach Plan, kann die Brücke bereits Mitte November 2026 wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Damit wird das Projekt schneller fertig als ursprünglich kalkuliert, da man erst mit dem Jahresende gerechnet hatte. Ein exaktes Datum steht noch nicht fest, da die letzten Markierungsarbeiten stark von der Witterung abhängen.
Wetter als Faktor
Der zügige Fortschritt auf der Baustelle ist vor allem dem überwiegend trockenen Sommer im Jahr 2026 zu verdanken. Die gute Wetterlage erlaubte es dem Landesbetrieb Straßen.NRW, die Arbeiten ohne größere Unterbrechungen durchzuziehen. Nach der Freigabe der Fahrbahnen stehen lediglich noch kleine Restarbeiten unter dem Bauwerk an.
Steigende Kosten
Trotz der Zeitersparnis wird die Instandsetzung der Brücke teurer als die ursprünglich veranschlagten vier Millionen Euro. Während der Sanierungsphase wurden zusätzliche Schäden an der Substanz entdeckt, die direkt mit repariert werden mussten. Eine genaue Summe der Gesamtkosten kann erst nach Prüfung aller Rechnungen genannt werden.