
Bei ähnlichen Witterungsbedingungen wie im vergangenen Jahr wird sich die Borkenkäferplage in diesem Jahr vermutlich wiederholen. Davon geht der Ökologe Karl-Heinz Otto vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) aus. Bei zunehmendem Klimawandel müssten seiner Meinung nach die Wälder längerfristig stabiler und widerstandsfähiger angelegt werden. In diesen Tagen und Wochen schwärmen die Borkenkäfer aus und suchen sich Fichten als Wirtsbäume. Laut Karl-Heinz Otto sind im milden Winter 2018/2019 nur wenige Borkenkäfer abgestorben. Der Ökologe geht davon aus, dass in den nächsten Wochen eine große „Startpopulation“ von Käfern ausschwärmen werde. Karl-Heinz Otto hat für die Geographische Kommission für Westfalen im LWL ein 16seitiges Heft zur extremen Vermehrung des Fichtenborkenkäfers veröffentlicht.