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Blumen und Urkunde
© Kreis Siegen-Wittgenstein
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Blumen und Urkunde

Landrat Andreas Müller hat Kreisbrandmeister Bernd Schneider die Entlassungsurkunde überreicht und den 67jährigen verabschiedet. 

Veröffentlicht: Freitag, 15.03.2024 16:56

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In der Kreistagssitzung am Freitag im Rathaus Geisweid hat Landrat Andreas Müller Kreisbrandmeister Bernd Schneider für 26 Jahre engagierten Einsatz für den Kreis Siegen-Wittgenstein gedankt und ihm die Entlassungsurkunde überreicht. Die Dienstzeit endet laut Gesetz mit 67 Jahren und diesen Geburtstag hat der Kreisbrandmeister im Februar gefeiert.

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In einem Feuerwehrgerätehaus geboren

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„Mehr Feuerwehrmann als Du kann man eigentlich nicht sein“, sagte der Landrat in seiner Würdigung: „In einem Feuerwehrgerätehaus geboren. Der Vater war Feuerwehrmann und Gerätewart. Und wenn die Sirene heulte und der Vater zum Dienst musste, schaute der kleine Bernd ihm aus einem Fenster hinterher. Das erste Auto, das Bernd Schneider gefahren hat, war übrigens auch ein Feuerwehrauto – die Familie hatte damals noch kein eigenes.“ 

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Seit 2005 Kreisbrandmeister

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1998 wurde Bernd Schneider zum stellvertretenden Kreisbrandmeister berufen, 2005 zum Kreisbrandmeister. In seiner Amtszeit wurden viele Innovationen eingeführt, etwa die Digitale Alarmierung, der Digitalfunk oder das Routingsystem, das nicht mehr fragt „Wer ist zuständig?“, sondern „Wer ist am schnellsten am Einsatzort?“ „Für die Einrichtung von Kinderfeuerwehren hast Du Dich wirklich unermüdlich eingesetzt, auch zu einer Zeit, in der das von vielen noch belächelt wurde“, betonte Andreas Müller. In seiner Amtszeit hat Bernd Schneider viel Schönes erlebt, aber auch dramatische Ereignisse: den abgerutschte Friedhof in Kaan-Marienborn zum Beispiel, zwei tote Kinder bei einem Wohnungsbrand am Hohen Rain, den Mord an der kleinen Elmedina aus Siegen oder an Luise aus Freudenberg.

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Nachfolger soll im Juni bestellt werden

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Was bleibt? „Bernd Schneider darf sehr stolz darauf sein, dass er immer und immer wieder dazu beigetragen hat, Menschenleben zu retten“, betonte der Landrat und dankte Schneider herzlich dafür. Im Juni soll der Kreistag einen Nachfolger für Bernd Schneider bestellen, bis dahin tragen die beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister Sebastian Reh und Dirk Höbener die Verantwortung. Für den Herbst ist eine Feier mit zahlreichen Weggefährten zur Verabschiedung von Bernd Schneider geplant. 

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