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Blick nach vorne
© Dominik Pfeiffer
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Blick nach vorne

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Nach Wochen der Fassungslosigkeit und der gemeinsamen Trauer richten die Menschen in Alchen wieder den Blick nach vorne. Rund drei Monate nach dem Unglück beim Backesfest und wenige Tage vor dem Weihnachtsfest ist wieder so etwas wie Normalität im Dorf eingekehrt. Das haben Vertreter des Heimatvereins am Dienstag bei einem Pressegespräch gesagt. Blumen und Kerzen auf einem Bord am Aufgang zum Backes erinnern noch an die schrecklichen Ereignisse. Nach der Explosion einer großen Bratpfanne waren zwei Frauen gestorben, neun Menschen wurden verletzt. Der Heimatverein, der Ausrichter des Backesfestes war, hat eine große Solidarität erfahren. Viele Signale der Verbundenheit und des Zuspruchs hätten den Verein erreicht, sagte Vorsitzender Martin Lucke. Alchen wird nächstes Jahr aber nicht am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilnehmen. Andere Projekte, wie z. B. die Umgestaltung des Schulhofs oder ein neuer Wanderweg sollen vorangebracht werden. Die für Mitte Januar 2020 vorgesehene Mitgliederversammlung des Heimatvereins soll erst stattfinden, wenn die Untersuchungsergebnisse der Staatsanwaltschaft Siegen zum Explosionsunglück vorliegen. Den Alchenern wurde in den vergangenen Wochen viel Kraft, viel Trost und Zuversicht gespendet - aber auch finanzielle Unterstützung. Auf dem Spendenkonto, das die evangelische Kirchengemeinde eingerichtet hatte, sind mehr rund 53 000 Euro eingegangen.

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