
“Was können wir aus der Geschichte für die Gegenwart und die Zukunft lernen?” - Darum geht es bei vielen Projekten, die sich mit der Nazi-Zeit auseinandersetzen. Auch im Aktiven Museum Südwestfalen am Siegener Obergraben. Hier wird heute Nachmittag eine neue Dauerausstellung eröffnet. Fünf Jahre wurde an ihr gearbeitet. In ihrem Zentrum zeigt sie das jüdische Leben in Siegen in seiner Blüte und Vernichtung. Dazu passt der Ort des Museums. Es ist in einem ehemaligen Weltkriegsbunker untergebracht. Er wurde 1940 auf den Trümmern der ehemaligen Siegener Synagoge erbaut. Sie wurde von den Nazi niedergebrannt. Seit 30 Jahren ist der Bunker nun das Zuhause des Aktiven Museums. Getragen wird es von einem Verein. Spenden und neue Mitglieder sind gleichermaßen willkommen.
