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Blauzungenkrankheit erreicht Siegen-Wittgenstein
© Canva (Symbolbild)
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Blauzungenkrankheit erreicht Siegen-Wittgenstein

In einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Siegen-Wittgenstein wurde ein Tier positiv auf den Serotyp 3 der Blauzungenkrankheit getestet. Dies ist der erste bekannte Fall dieses Serotyps in der Region.

Veröffentlicht: Mittwoch, 31.07.2024 15:00

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Diese Variante der Blauzungenkrankheit wurde 2023 erstmals in den Niederlanden identifiziert.

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Keine Gefahr für Menschen

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Die Infektion wurde am Mittwoch (31.07.), vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Westfalen bestätigt. Es besteht keine Gefahr für Menschen und nicht-wiederkäuende Haustiere.

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Nur Wiederkäuer betroffen

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Die Blauzungenkrankheit ist eine virale Infektionskrankheit, die Wiederkäuer wie Rinder, Schafe, Ziegen, Neuweltkameliden und Wildwiederkäuer betrifft und je nach Serotyp verschiedene klinische Symptome hervorruft.

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"Nur eine Frage der Zeit"

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Die anhaltend feuchtwarme Witterung der letzten Wochen hat die Vermehrung und Aktivität von Stechmücken (Gnitzen), den Überträgern des Virus, gefördert. Daher war es für das Kreisveterinäramt nach eigener Aussage vorhersehbar, dass auch im Kreis Siegen-Wittgenstein bald ein erster Fall der Blauzungenkrankheit offiziell bestätigt werden würde.

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Symptome umgehend melden

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Tierbesitzer, die bei ihren Tieren Symptome bemerken, die auf Blauzungenkrankheit deuten könnten, müssen diesen Verdacht sofort ihrem Tierarzt oder ihrer Tierärztin melden. Bis zur Klärung des Verdachts ist der Transport von Tieren in andere Betriebe untersagt.

Das Kreisveterinäramt hat weitere Informationen für Besitzer von Rindern, Schafen, Ziegen, Neuweltkameliden und Wildwiederkäuern online bereitgestellt.

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