
Nach der mutmaßlichen Brandstiftung in einer Flüchtlingsunterkunft in Attendorn ist der tatverdächtige Bewohner in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Dies ordnete ein Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen an. Es bestand erheblicher Zweifel an der Schuldfähigkeit des 24-jährigen Mannes, so die Ermittler. Das Feuer war am Sonntagabend in der Unterkunft für Flüchtlinge ausgebrochen und hatte einen Schaden von etwa einer halben Million Euro angerichtet. Brandermittler stellten fest, dass das Feuer sowohl im Zimmer des Beschuldigten als auch in anderen nicht belegten Räumen gelegt worden war. Als die Feuerwehr eintraf, hatte ein Teil des Gebäudes bereits in Flammen gestanden. Die 14 Bewohner konnten sich retten. Der Tatverdächtige verletzte sich den Angaben zufolge leicht. Die Polizei hatte ihn noch vor Ort festgenommen. Dabei hatte er zugegeben, das Feuer gelegt zu haben.