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Beratung für Sexarbeiterinnen soll wieder aufgenommen werden
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Beratung für Sexarbeiterinnen soll wieder aufgenommen werden

Das fordern 1.427 Menschen aus Siegen-Wittgenstein. Sie haben eine Online-Petition der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen unterschrieben.

Veröffentlicht: Montag, 01.06.2026 14:38

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Sexarbeiterinnen genießen kaum Schutz. Sie haben ein hohes Risiko, Gewalt zu erfahren und ausgebeutet zu werden. Das gilt auch im ländlichen Raum. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen versucht, möglichst viele der Frauen zu erreichen und ihnen einen Weg raus aus der Prostitution aufzuzeigen. Diese bei uns einzigartige Beratungsarbeit wurde vom Kreis Siegen-Wittgenstein bis zum Jahreswechsel mit 36.000 Euro pro Jahr gefördert. Zum Jahreswechsel wurde der Frauenhilfe diese Förderung gestrichen. Sie startete eine Online-Petition für ihre Wiederaufnahme. Ehrenamtlich sei die Beratung nicht zu stemmen, meint die Geschäftsführerin der Frauenhilfe, Pfarrerin Birgit Reichel. 

Etwas mehr als 1.400 Menschen haben die Online-Petition unterschrieben. Die Unterschriftenliste wurde gestern Nachmittag an die Kreisverwaltung übergeben. Adressiert ist sie an den Kreistag. Er kommt im Juli das nächste Mal zusammen. Mitte Dezember hatte er mit Stimmen der CDU, AfD und FDP die Unterstützung der Prostituierten-Beratung gestrichen. 

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Beratung für Sexarbeiterinnen soll wieder aufgenommen werden
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