
CDU, Grüne, FDP und Volt in Siegen möchten mit dem „Passierschein A38“ einen Online-Dienst etablieren, der euch den Zugang zu digitalen Verwaltungsprozessen erleichtert. Das Konzept basiert auf der humorvollen Idee aus dem Asterix-Film „Asterix erobert Rom“, in dem der Passierschein A38 für absurde Bürokratie steht. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und die Nutzung der BundID sowie der elektronischen Identität (eID) zu fördern.
Wie funktioniert der Passierschein A38?
Der Dienst ist ein Übungsportal, das euch Schritt für Schritt durch die digitale Antragstellung führt – ohne reale Datenübermittlung oder rechtliche Konsequenzen. Ihr lernen spielerisch, wie ihr euch mit der BundID anmelden und welche Vorteile dies bietet, wie z. B. die automatische Übernahme von Daten und eine schnellere Bearbeitung von Anträgen.
Der Service soll barrierefrei, mehrsprachig und einfach gestaltet sein. Begleitend soll eine Informationskampagne auf das Angebot aufmerksam machen. Vor-Ort-Hilfen, etwa in Bürgerbüros, sollen weniger digitalaffine Menschen unterstützen. Ein Monitoring soll den Erfolg anhand von Kennzahlen wie Nutzungsraten und Zufriedenheit messen.
Was ist BundID?
Die BundID ist ein zentraler Schlüssel zur digitalen Verwaltung in Deutschland. Viele zögern jedoch, sie zu nutzen, da der Prozess ungewohnt oder technisch wirkt. Der „Passierschein A38“ soll diese Hürde abbauen und Vertrauen schaffen. Städte wie Mönchengladbach und Wiesbaden haben das Konzept bereits umgesetzt und wurden dafür ausgezeichnet.