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Beistand nach schweren Unfällen
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Beistand nach schweren Unfällen

Seit 30 Jahren gibt es im Kreis Siegen-Wittgenstein die Notfallseelsorge, seit 25 Jahren zudem psychologische Hilfsangebote für Rettungskräfte.

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Es kann uns alle treffen. Jederzeit. Und wir alle haben Angst vor dieser Situation: Dass es irgendwann an der Tür klingelt und ein Polizist dasteht. Ein naher Angehöriger ist schwer verunglückt, vielleicht sogar verstorben. Anders als im Krimi im Fernsehen steht bei uns im Regelfall noch jemand neben dem Polizisten: Ein Notfall-Seelsorger.

Seit 30 Jahren gibt es in Siegen-Wittgenstein eine vom evangelischen Kirchenkreis getragene Notfallseelsorge. Rund zwei Dutzend Männer und Frauen stehen ehrenamtlich bereit, rund um die Uhr mit der Polizei zu Angehörigen schwer verunglückter oder verstorbener Menschen zu fahren. Zuletzt sei die Zahl der Einsätze in unserem Kreis gestiegen. Auf knapp 100 pro Jahr.

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Hilfe für Rettungskräfte

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Auch Rettungskräfte können an schweren Einsätzen zu knabbern haben. Auch für sie gibt es hier bei uns in Siegen-Wittgenstein eine psychologische Begleitung. Allerdings erst seit 25 Jahren – getragen vom Kreis. Hier bringen sich rund 40 Ehrenamtler ein. Sie stehen gezielt für traumatisierte Rettungskräfte bereit. Hier zählt man im Durchschnitt etwa einen Einsatz pro Woche. Ab und an müssten Kollegen im Nachgang auch krankgeschrieben werden.

Sowohl bei der Feuerwehr als auch beim DRK sei es zum Glück kein Tabu mehr, offen über Belastungen zu sprechen und sich gegebenenfalls Hilfe zu holen.

Der Polizei stehen noch einmal eigene Psychologen zur Verfügung. Gleiches gilt für Lokführer der Deutschen Bahn.

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