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Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises diskutiert über HomeOffice und Schnellbuskonzept
© Bernd Müller
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Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises diskutiert über HomeOffice und Schnellbuskonzept

Der Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises hat am Mittwoch über den Neubau des Kreishauses, HomeOffice und das ZWS-Schnellbuskonzept diskutiert. Die Debatte wurde dabei sehr hitzig.

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Ein Antrag der Fraktion DIE LINKE hat am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises für Diskussionen gesorgt. Er sieht vor, die Planungen für den Neubau des Kreisverwaltungsgebäudes vorerst auszusetzen. Stattdessen solle überprüft werden, ob in Zukunft nicht vermehrt auf HomeOffice gesetzt werden könne. Ungewöhnlich: Ausgerechnet CDU und Grüne schlossen sich dem Antrag der Linken an. Gemeinsam fordern sie, die durch die Corona-Krise entstandene Situation neu zu bewerten. SPD und FDP sehen das anders. Ein Neubau sei für den steigenden Personalbedarf nach wie vor die wirtschaftlichste Lösung, so FDP-Kreistagsmitglied Guido Müller. Und Ulrich Haas von der SPD warf der CDU vor, mit dem Thema Wahlkampf machen zu wollen. Landrat Andreas Müller machte derweil deutlich, dass der Architektenwettbewerb bereits laufe und man bei einem vorzeitigen Abbruch eventuell mit Regressansprüchen zu rechnen habe. Deswegen zogen die Linken den Antrag am Ende auch vorerst zurück. Die Kreisverwaltung solle erst mal die rechtliche Situation klären, so die einhellige Meinung der Ausschussmitglieder.

Ab Herbst 2022 könnte es wieder eine Schnellbusverbindung zwischen Siegen und Olpe geben. Der Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises hat am Mittwoch das entsprechende Konzept des ZWS einstimmig angenommen. Die neue Linie SB1 soll aber nicht wie früher über die A45 führen, sondern über die HTS und die A4. Dadurch soll auch Kreuztal in die Route integriert werden. Auf die Frage, ob denn auch genügend Busfahrer*innen für die neuen Verbindungen zur Verfügung stünden, antwortete Landrat Andreas Müller, dass sich bei den VWS die Personalsituation mittlerweile wieder entspannt hat. Derzeit bestehe kein Fahrer*innenmangel mehr, so Müller weiter. Bereits letzte Woche hatte die ZWS-Verbandsversammlung dem neuen SB-Konzept zugestimmt. Das letzte Wort hat aber nächste Woche noch der Kreistag.

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