
Das Bäckerhandwerk in Siegen-Wittgenstein und Olpe ist im Vergleich zu anderen Branchen verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise gekommen. Das ist auf der Mitgliederversammlung der Bäckerinnung mitgeteilt worden. Weil Bäckereien als „systemrelevant“ galten, blieben sie die ganze Zeit über geöffnet. Es habe aber Einbußen im Bereich der Gastronomie gegeben. Georg Sangermann aus Olpe ist einstimmig als Obermeister der Bäckerinnung Westfalen-Süd wiedergewählt worden. Die Bäcker wollen nun mit einer Imagekampagne für sich und ihre Arbeit werben und so auch neue Nachwuchskräfte gewinnen. Neben den Nachwuchssorgen beschäftigen die Siegerländer und Wittgensteiner Bäcker auch der wachsende Druck durch die Discounter. "Mit jedem Betrieb, der schließt, verschwinden einzigartige Gebäcke und Rezepturen", so Obermeister Georg Sangermann.