
Der so genannte “Steinewerfer von Bad Laasphe” kommt dauerhaft in eine Psychiatrie. Das hat das Siegener Landgericht heute entschieden. Der 33jährige hatte für über 100 Polizei- und Feuerwehreinsätze vor allem in Bad Laasphe gesorgt. Er hatte Fenster von Häusern und Autos eingeworfen, aber auch Mülltonnen angezündet und Menschen bedroht, beleidigt und angegriffen. Dass er dafür nicht ins Gefängnis muss, liegt an seinem Geisteszustand. Dieser mache ihn schuldunfähig, so das Gericht heute. Dass der Mann aus Afghanistan stammt, hatte dafür gesorgt, dass der Prozess besonders aufmerksam verfolgt wurde. Seine Herkunft durfte aber für die Bewertung seiner Taten keine Rolle spielen. Darauf hatte sein Verteidiger in seinem Schlusswort hingewiesen.