
Die Stadt Bad Laasphe steht auch 2026 unter erheblichem finanziellen Druck. Das wurde heute bei der Vorstellung des Haushaltes deutlich. Für dieses Jahr plant die Stadt mit einem Minus von etwas mehr als 2,5 Millionen Euro. Ein Problem ist laut Stadtverwaltung die schwankende Steuerkraft. Während die Gewerbesteuer 2024 noch bei rund 11,7 Millionen Euro lag, kalkuliert die Stadt dieses Jahr nur mit 7,5 Millionen. Auch die Kreisumlage belastet den Haushalt. Über 15 Millionen Euro muss Bad Laasphe an den Kreis überweisen. Für die Bürger bedeutet das höhere Ausgaben: Die Grundsteuern werden erhöht. Investieren will die Stadt aber auch: Geld fließt u.a. in eine neue Feuerwache in der Kernstadt und Sanierungsarbeiten an der Grundschule Feudingen. Der Laaspher Rat entscheidet am Donnerstag über den Haushalt.