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Gemeinsam präsentierten Bürgermeister Volker Sonneborn, Kämmerer Manuel Spies, der Abteilungsleiter Finanzen, Patrick Willkommen, und Dezernent Christoph Koch (v.r) den Haushaltsplanentwurf 2026 der Stadt Bad Berleburg.
© Stadt Bad Berleburg
Gemeinsam präsentierten Bürgermeister Volker Sonneborn, Kämmerer Manuel Spies, der Abteilungsleiter Finanzen, Patrick Willkommen, und Dezernent Christoph Koch (v.r) den Haushaltsplanentwurf 2026 der Stadt Bad Berleburg.
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Bad Berleburg will Grundsteuern anheben

Bad Berleburg will 2026 in Bildung, Infrastruktur und Nachhaltigkeit investieren – und will dafür die Steuern anheben.

Veröffentlicht: Montag, 15.12.2025 13:45

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Der Stadtrat in Bad Berleburg stimmt heute über den Haushaltsplanentwurf für 2026 ab. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzt die Stadt auf Investitionen in die Zukunft.

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Investitionen in Infrastruktur und Bildung

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Mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund 13,6 Millionen Euro und zusätzlichen 10 Millionen Euro der Stadtwerke legt Bad Berleburg den Fokus auf zentrale Bereiche wie Bildung, Brandschutz und Verkehrsinfrastruktur. Besonders hervorzuheben sind:

  • Bildung: 1,7 Millionen Euro für die Schulinfrastruktur.
  • Brandschutz: 1,8 Millionen Euro für Feuerwehrgerätehäuser, Löschwasserversorgung und Ausrüstung.
  • Verkehrsinfrastruktur: 5,7 Millionen Euro für Straßenbau, Brückensanierung und Radwege.

„Eine intakte Infrastruktur ist entscheidend für Bildung, Sicherheit und Mobilität“, betonte Christoph Koch, Dezernent der Stadt, vorab auf einer Pressekonferenz.

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Finanzielle Stabilität trotz Herausforderungen

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Der Haushaltsplanentwurf schließt mit einem Defizit von 4,7 Millionen Euro, das durch Rücklagen ausgeglichen werden soll. Die Stadt verzichtet auf eine Erhöhung der Gewerbesteuer, will jedoch die Grundsteuer B moderat von 592 auf 650 Prozent anheben. Durch eine Senkung der Abwassergebühren soll sich für viele Haushalte dennoch eine Entlastung von durchschnittlich 22 Euro jährlich ergeben.

„Wir bleiben verlässlich und zukunftsorientiert, auch wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden“, erklärte Bürgermeister Volker Sonneborn.

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Nachhaltige Personalplanung

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Die Stadt will in die Ausbildung und Nachwuchsgewinnung investieren. Für 2026 sind 15 Ausbildungsstellen geplant, darunter eine in Teilzeit. Insgesamt belaufen sich die Personalkosten auf 10,4 Millionen Euro, inklusive Tarifsteigerungen und Fortbildungen. „Nachhaltigkeit und Qualität in der Ausbildung sind essenziell für die Zukunft unserer Stadt“, so Sonneborn.

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