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Ausstellungen in SiWi
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Ausstellungen in SiWi

Veröffentlicht: Donnerstag, 17.08.2023 17:03

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Denise Blau und Olaf Brinkmann: "face to face - Spiegel der Gesichter 2.0"

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bis 15. Dezember 2025 / Rathaus Erndtebrück

Gesichter, die Geschichten erzählen. Die Ausstellung von Denise Blau und Olaf Brinkmann ist die Fortsetzung der Reihe "face to face - Spiegel der Gesichter", die zwischen Januar und April 2025 in der Bad Berleburger Sparkasse zu sehen war.

Denise Blau aus Erndtebrück lässt vor allem ihre Emotionen in ihre Werke einfließen und verleiht den Gesichtern auf der Leinwand eine besondere Lebendigkeit. Der Berleburger Olaf Brinkmann reist seit Jahren regelmäßig nach Bangladesch und hält die Menschen in ihrem Alltag fotografisch fest.

Zu sehen während der Rathaus-Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 12.30 und 14 bis 16 Uhr / Mittwoch und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr 




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Elfi Jung: "Die Seele des Tieres"

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bis 21. Dezember 2025 / Museum Wilnsdorf

Tierisch wild oder tierisch vertraut? Die Sonderausstellung „Die Seele des Tieres“ beeindruckt mit atemberaubenden Tierbildern der Fotografin Elfi Jung, die dazu einladen, unser Verständnis von Tieren zu hinterfragen. Der globale Blick auf bedrohte Arten wie Polarbär oder Tiger lenkt gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung regionaler Tierwelten – im Siegerland und direkt im eigenen Zuhause. Wie gehen wir mit Tieren um und was lösen Tiere in uns aus?

Die jüngsten Gäste erwarten Spiele und kleine Aktionen, die die Ausstellung noch lebendiger machen. Besonders aufregend ist das große Memory, bei dem spannende Tierfotos entdeckt werden können.

Wer blickt hier eigentlich wem in die Seele? Eindrucksvoll bewegende Momente schafft die Serie „Berührung“, die in intimen Schwarzweiß-Fotos innige Momente zwischen Mensch und Tier auf besondere Weise darstellt.

Durch die Unterstützung von unterschiedlichen Tierschutzvereinen hat die Sonderausstellung „Die Seele des Tieres“ einen besonderen Fokus auf den Tierschutz. Große und kleine Besucher können hier wertvolle Anregungen bekommen, wie sie selbst dafür sorgen können, dass es den Tieren um sie herum gut geht.

Eine Ausstellung zum Mitnehmen: Alle gezeigten Bilder können gegen ihren Herstellungspreis und eine freigewählte Spende an die unterstützenden Tierschutzorganisationen gekauft werden.

Nach der Sonderausstellung können die Bilder am 22. Dezember 2025 zwischen 10 und 12 Uhr oder ab dem 2. Januar 2026 im Museum abgeholt werden.

Beim Aktionstag am 30. November 2025 gestalten die unterschiedlichen Tierschutzorganisationen das Programm sogar mit: Von praktischen Tipps und Tricks zum Umgang mit Wildtieren und Haustieren, über Infovorträgen bis hin zur direkten Interaktion mit Tieren vor Ort wird ein breites Programm geboten. Dies ist die Gelegenheit mit Tierschutzorganisationen in Kontakt zu kommen und Fragen zu stellen.

Das Museum Wilnsdorf ist immer mittwochs bis sonntags von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.



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Julia Eckardt: "Schichtwerk - Abstraktion x Material"

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bis 23. Dezember 2025 / Galerie Eduard Rangnau Siegen

Durch das Kombinieren und Überlagern von Acrylfarbe und verschiedenen Materialien wie Gips oder Beton, sowie den Einsatz von Collage- und Schriftfragmenten entstehen Werke mit vielschichtigen Oberflächen. 

Dabei werden Bereiche verdeckt, verschwinden und bleiben doch als prägende Spuren im Bildraum enthalten. Anderes legt sich darüber, tritt hervor und setzt neue Akzente – ein fortlaufender Dialog zwischen Verbergen und Offenlegen.

Schichtwerk lädt ein, diesen Prozess des Werdens und Vergehens nachzuvollziehen und die Materialität als lebendigen Teil der Abstraktion zu verstehen.

Öffnungszeiten der Galerie: Mittwoch, Freitag 13 bis 17 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr, Donnerstag 10 bis 12 Uhr.


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Mutige Frauen im Fokus: MUT. Rubensgrafik III

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bis 4. Januar 2026 / Siegerlandmuseum (Oberes Schloss) Siegen

Im Zentrum stehen Darstellungen von Frauen, die Mut beweisen – als Kriegerinnen, Mütter, Rächerinnen oder Herrscherinnen. Die Ausstellung beleuchtet, wie weibliche Stärke, Tapferkeit und Macht in Szene gesetzt werden – und fragt zugleich kritisch, welche Rollenbilder und Idealvorstellungen von Weiblichkeit sich in diesen Werken spiegeln. MUT. Rubensgrafik III zeigt die Vielschichtigkeit weiblichen Mutes und verdeutlicht zugleich die Bedeutung der Druckgrafik für die Verbreitung und Interpretation von Heldinnengeschichten.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr




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Stadtarchiv Kreuztal: "Stolpersteine Kreuztal – Gegen das Vergessen"

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bis 4. Januar 2026 / Stadtbibliothek Kreuztal

Die Novemberpogrome 1938 jähren sich 2025 zum 87. Mal; am 27. Januar wird in Deutschland zudem offiziell der 30. Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlass genug, um an die Kreuztaler Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken.                           

Das Stadtarchiv Kreuztal zeigt in diesem Zuge die Ausstellung „Stolpersteine Kreuztal – Gegen das Vergessen“. Erzählt werden die Schicksale hinter den insgesamt 15 Stolpersteinen im Kreuztaler Stadtgebiet, darunter jüdische Personen und politisch Verfolgte. Damit knüpft die Ausstellung an das interaktive Projekt „Stolpersteine NRW“ an. Darüber hinaus werden weitere Opfer(gruppen) vorgestellt, deren Schicksale aufzuarbeiten sind und denen es zukünftig im öffentlichen Raum zu gedenken gilt.

Die Ausstellung kann während den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek (Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 18.30 Uhr / Donnerstag 9 bis 18.30 Uhr / Sonntag 14 bis 18 Uhr) besucht werden.(Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 18.30 Uhr / Donnerstag 9 bis 18.30 Uhr / Sonntag 14 bis 18 Uhr) besucht werden.




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Fotoausstellung "Wildes Siegerland" von Dirk Manderbach

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bis 9. Januar 2026 / Römergalerie Burbach

„Klitzeklein, also winzig, eigentlich kaum noch vorhanden, sind die letzten wirklich wilden Refugien Deutschlands, in denen natürliche Prozesse ungestört ablaufen können, geschrumpft auf Mini-Inseln inmitten immer naturfernerer Kulturlandschaften. Viel zu selten begegne ich der Wildnis, obwohl ich ständig auf der Suche nach ihr bin. Trotzdem passiert Wildnis immer noch, auch vor meiner, unserer Haustür. Täglich. Zwar nur in klitzekleinem Format, aber immerhin“.

Im Rahmen der Fotoausstellung „Wildes Siegerland“ präsentiert Dirk Manderbach Fotografien von Begegnungen mit dieser Wildnis, von Tieren, die zwar in zunehmend von Menschenhand über prägten Lebensräumen des Siegerlandes leben, aber eben dennoch ein wildes Leben führen. In seiner Heimat, dem Siegerland.

Im Fokus stehen z.B. Rotmilan, Honigbiene, Wildbienen aber auch Vierbeiner wie Hirsch, Reh, Rotfuchs und Feldhase.

Der Fotograf ist an den Wochenenden von 15 bis 17 Uhr in der Römergalerie.

Öffnungszeiten: Montag, Samstag, Sonntag 15 bis 17 Uhr, Mittwoch, Freitag 12 bis 17 Uhr, Donnerstag 8 bis 17 Uhr    

       

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Marlies Forneberg: "Bunte Vielfalt"

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bis 11. Januar 2026 / 4Fachwerk-Mittendrin-Museum Freudenberg

Marlies Forneberg verbrachte ihre Kind- und Jugendzeit in Seelbach. Schon in diesen Zeiten zählten Malen und Zeichnen zu ihren liebsten Tätigkeiten. 1968 heiratet sie und gründet mit ihrem Mann Familie und ein Unternehmen. Ihre Angehörigen erinnern sich, mit wie viel Leidenschaft Marlies Forneberg ihre Aufgaben am Marktstand, zuhause im Büro, als Mittelpunkt der Familie und in ihrem großen Garten und bei der Malerei erfüllt.

Die Liebe zum künstlerischen Tun begleitet sie ihr Leben lang. Zu ihrer wichtigsten künstlerischen Heimat entwickelt sich der „Kunstraum Siegen“ in Siegen-Geisweid, den Ulrich Langenbach initiiert hat. Er sagt: „Marlies Forneberg war von 2009 -2023 mit einem eigenen Atelierplatz hier vertreten. Es war für sie ein wichtiger Ort, an dem sie kontinuierlich arbeiten konnte und zugleich Teil einer Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern war.“

Der Titel „Bunte Vielfalt“ bezieht sich einerseits auf die wechselnden Materialien, die sie verwendet. Andererseits arbeitete sie im dreidimensionalen Bereich und schuf Plastiken. „Gerade diese Vielseitigkeit war ein wesentlicher Teil ihrer künstlerischen Identität,“ so Ulrich Langenbach Ein besonderes Projekt verbindet Marlies Forneberg mit Dieter Siebel,

der den begehbaren Adventskalender im Alten Flecken in die Wege geleitetet hatte. Von Anfang an ist sie begeistert dabei, so die Altstadt in der Vorweihnachtszeit kreativ aufzuwerten. Die in der Ausstellung gezeigten vielfältigen Werke lassen die Erinnerung an Marlies Forneberg lebendig werden.

Öffnungszeiten des Museums: mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.




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Mariana Castillo Deball, patricia kaersenhout und Anina Major: "Not done yet. Koloniale Kontinuitäten"

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bis 18. Januar 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Geschichte reflektiert die Werte einer Gesellschaft und befindet sich zugleich in einem stetigen Wandel. Dabei nimmt die Sichtbarmachung der Deutschen Kolonialgeschichte und die Verflechtungen mit Geschichten anderer europäischer Kolonialmächte eine wichtige Rolle ein. 

Ausgangspunkt der Ausstellung „Not done yet. Koloniale Kontinuitäten“ ist eine peruanische Silberschale, die durch den transatlantischen Sklavenhandel in den Besitz von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679) gelangte. Im Jahr 1658 übergab er diese als Taufschale an die evangelische Kirchengemeinde Siegens, wo sie bis heute verwendet wird. 

Welchen Einfluss haben die Auswirkungen der Kolonialzeit auf die Nutzung und Wahrnehmung von Objekten?

Die Künstler*innen Mariana Castillo Deball, patricia kaersenhout und Anina Major setzen sich mit dieser Fragestellung, dem Fortwirken von kolonialen Strukturen in unserer Gesellschaft und möglichen Formen einer künstlerischen Selbstermächtigung auseinander. Ihre Skulpturen, Videos und Zeichnungen machen diese Kontinuitäten in vielfältiger Weise sichtbar. Kunst wird zum Ankerpunkt um Widersprüche zu verhandeln und einen Raum für neue Perspektiven und Erfahrungen zu öffnen.

Mit Werken von Mariana Castillo Deball, patricia kaersenhout, Anina Major und Leihgaben aus dem Siegerlandmuseum.

Zu sehen Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr.

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen ist an den beiden Weihnachtsfeiertagen (25.12. und 26.12.) von 11 bis 18 Uhr sowie an Neujahr (1.1.26) von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt das Museum an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.). 



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Sammlung Lambrecht-Schadeberg - Rupprecht Geiger: "Drei Farben"

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bis 18. Januar 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Wer das Werk von Rupprecht Geiger kennt, verbindet damit meist eine bestimmte Farbe: Rot. Sie zieht sich wie der buchstäbliche Faden durch sein künstlerisches Lebenswerk und prägt den Grundton vieler Ausstellungsplakate und -kataloge. Rot steht stellvertretend für Leben, Liebe, Macht und Energie. Die Farbe selbst ist das Element und die eigenständige Kraft.

Die Ausstellung „Rupprecht Geiger. Drei Farben“ mit Werken aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg zeigt Farbfeldmalereien aus den Jahren 1952–1998: Neben einer Auswahl roter Bilder, die mit ihren farblichen Abwandlungen zu Pink oder Magenta Geigers Faszination für die Farbe Rot erkennen lassen, werden diese um gelbe und blaue Bilder ergänzt. Gelb, die Farbe des Lichts und der Sonne, ist für Geiger ebenfalls eine rote Farbe. Im Blau liegt die Tiefe, die Farbe des Planeten und die Weite des Weltraums.

Geiger zählt zu den Vertretern der Konkreten Kunst, was den Zugang zu seinen Werken erleichtert. Denn alles Notwendige ist unmittelbar vorhanden: Farbe, Pigment, Licht und Form. Rechteckige und ovale Motive sind in einem Raum auf drei Wänden verteilt. Über die vierte Wand, die Fensterfront, öffnen sie sich dem Licht und dem unteren Schlossplatz vor dem Museum. Im Zusammenspiel von Farbkörpern und Ausstellungssituation entsteht ein Farbraum, der auf Körper, Geist und Architektur übergreift und selbst mit geschlossenen Augen noch Nachbilder erzeugt.

Zu sehen Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr.



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Egbert Hohmann, Johannes Viehmann-Höselbarth, Peter Barden: "Was sich zeigt"

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bis 28. Januar 2026 / Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg

„Was sich zeigt“ ist das, was die Kunst angeht, das, woher sie kommt, woraus sie sich speist, wofür sie sensibel ist und was sie deshalb ausdrücken muss. Das sind Welt und Mensch, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Mögliches und (noch) Unmögliches, das es zu befragen gilt.     

Drei dieser Fragen werden in der Ausstellung zu künstlerischen Arbeiten: Halten Identitäten, was wir uns von ihnen versprechen? Was passiert, wenn künstlerische Wahrnehmung und Ausdrucksweisen Kehrtwenden vollziehen? Warum sehen wir, was wir sehen, und was sagt unser Sehen über uns?

Der Mediziner Egbert Hohmann arbeitet seit Jahren mit seinen „Masken“ auf der Schnittstelle zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Seine Grundthese: Identität als festes, vielleicht sogar von vornherein gegebenes Konstrukt des Geistes gibt es nicht. Was aber bleibt dann?

Johannes Viehmann-Höselbarth, im pädagogischen Bereich tätig, tastet mit vielen, vorwiegend grafischen Techniken den inneren Bildwelten in „Kehrtwendungen“ nach.

Peter Barden, vor dem Renteneintritt Journalist, geht in seinen „Musterformungen“ der Frage nach, wie im Bewusstsein Sinneseindrücke zu Mustern, zu Bildern und schließlich zu Bestandteilen des „Verstehens“ werden. Aber: Was wird verstanden, und wie lässt es sich kommunizieren?

Die Ausstellung kann bis zum 28. Januar 2026 zu den Öffnungszeiten der Sparkasse besichtigt werden.




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Kunststudierende der Universität Siegen: "Pendelskizzen"

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12. Dezember 2025 bis 27. Februar 2026 / Kulturbahnhof Kreuztal

Mit dem Szenenwechsel 72 wurde die nächste Ausstellung im Kulturbahnhof Kreuztal eröffnet. Zu sehen sind dieses Mal Pendelskizzen von Kunststudierenden der Universität Siegen.

Unter dem Titel „Pendelskizzen“ zeigen die Kunststudierenden Arbeiten zum Thema „Unterwegs sein“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen, Collagen, experimentelle Formen und Installationen, die Eindrücke aus dem öffentlichen Raum von Siegen und Umgebung festhalten. Die Studentinnen nähern sich dabei Themen wie Zugfahren, Pendelroutinen, Reisen, Kiosk-Kultur, Bahnhofsszenen, Verspätungen, Geschwindigkeit sowie Begegnungen mit Menschen und Tieren an. Ein Gestaltungselement ist zudem die Vervielfältigung und Arbeit mit Kopien, die den seriellen Charakter des Pendelns und die Wiederholung alltäglicher Abläufe reflektiert, die im Showroom des Lehrbereichs in Siegen zu sehen sind. Mit „Pendelskizzen“ eröffnet sich ein subjektiv-künstlerischer Blick nah an der Realität des täglichen Unterwegsseins.

Die Studentinnen freuen sich über die Möglichkeit, ihre entwickelten Projekte in einer gemeinsamen Präsentation der Öffentlichkeit im Ausstellungsbereich des Kulturbahnhof Kreuztal zeigen zu können. Ziel der „wanderstudies“ ist es, die Region künstlerisch zu erforschen, mit Kooperationspartnern zusammenzukommen und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Angelegt ist das Seminar im Lehrbereich Künstlerische Strategien im öffentlichen Raum/Kulturelle Bildung an der Universität Siegen.

Zu sehen während der Öffnungszeiten des Kreuztaler Bahnhofs.




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Marcel van Beek: "Planetary Boundaries"

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bis 12. März 2026 / KlimaWelten Hilchenbach

Die Ausstellung nimmt den Betrachter mit auf eine visuell beeindruckende Reise durch die kritischen Nachhaltigkeitsgrenzen, denen unser Planet durch menschliches Handeln ausgesetzt ist. Van Beek setzt sich künstlerisch mit den wichtigsten ökologischen Belastungsgrenzen auseinander wie - Artenvielfalt, Landnutzung, fossile Ressourcen und Umweltverschmutzung - und beleuchtet auf subtile, doch eindringliche Weise die Herausforderungen, die unsere Gesellschaft bewältigen muss, um die planetaren Grenzen nicht dauerhaft zu überschreiten.

Die Verbindung von Fine Art Photography mit moderner Konzeptfotografie schafft visuelle Metaphern, die Schönheit und Bedrohung zugleich sichtbar machen. Van Beeks Kunstwerke rufen nicht nur die Dimensionen der ökologischen Krise ins Bewusstsein, sondern schaffen auch Räume für Reflektion.

Zu sehen während der regulären Öffnungszeiten der KlimaWelten.




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Giorgio Morandi: "Resonanzen"

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bis 22. März 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Die retrospektive Ausstellung „Giorgio Morandi. Resonanzen“ im Museum für Gegenwartskunst Siegen geht der besonderen Position Morandis in der Kunst der letzten 80 Jahre nach. Sie zeigt mehr als 60 Werke des Malers vom Frühwerk der 1920er bis in die 1960er Jahre. Dabei setzt die Präsentation bei der umfassenden Morandi-Werkgruppe der Sammlung Lambrecht-Schadeberg an und erweitert diese mit Leihgaben aus deutschen und europäischen Sammlungen. Zugleich macht sich die Ausstellung das Prinzip Morandis zu eigen und setzt die Werke in Dialog mit älteren und jüngeren Werken anderer Künstler*innen, darunter Joseph Albers, Anna & Bernhard Blume, Gustave Caillebotte, Tacita Dean, Walter Dexel, Peter Dreher, Lucian Freud, Candida Höfer, On Kawara, Sol Lewitt, Edouard Manet, Claude Monet, Franziska Reinbothe oder Willem de Rooij.

Mit insgesamt über 80 Werken wird die Ausstellung selbst die Resonanzen zwischen einzelnen Motiven und Bildern erzeugen, indem sie Bezüge zwischen Ähnlichem sichtbar macht und Unterschiedliches zum Sprechen bringt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen ist an den beiden Weihnachtsfeiertagen (25.12. und 26.12.) von 11 bis 18 Uhr sowie an Neujahr (1.1.26) von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt das Museum an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.). 




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Dr. Jana Mikota, Prof. Dr. Daniel Stein und Dr. Jens Aspelmeier: "Holocaust in Bildern erzählen"

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bis 30. April 2026 / Aktives Museum Südwestfalen Siegen

Derzeit ist eine Ausstellung zu Bilderbüchern und Graphic Novels über den Holocaust im Aktiven Museum Südwestfalen zu sehen. Erarbeitet und erstellt wurde sie an der Universität Siegen.

Sie sind Teil der modernen Erinnerungskultur: Comics, Graphic Novels und Bilderbücher, die vom Holocaust handeln. Sie ermöglichen einen anderen Blick, weil sie die individuellen Geschichten von Opfern erzählen und dabei die Kraft, aber auch die Distanz der Bilder nutzen. Im Aktiven Museum Südwestfalen können Besucherinnen und Besucher derzeit verschiedene dieser Bücher und deren Entstehungsgeschichten kennenlernen. Die Ausstellung wurde von Dr. Jana Mikota, Prof. Dr. Daniel Stein und Dr. Jens Aspelmeier erstellt. Sie ist Teil des Verbundprojekts zur Holocaust-Erziehung, das im vergangenen Wintersemester an der Universität Siegen begann. Beteiligt sind das Germanistische Seminar sowie das Seminar für Anglistik/Amerikanistik und das Aktive Museum Südwestfalen.

Allein beim schnellen Blick über die Ausstellungsplakate mit beispielhaften Szenen prägen sich Bilder ein: hier zart gezeichnete Silhouetten von Menschen mit dem gelben Stern, dort plakative Motive wie die Katze mit Hitlerbärtchen vorm Hakenkreuz. Dr. Jens Aspelmeier, Direktor des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Siegen und Vorstandsmitglied des Aktiven Museums, spürt die Irritation beim Anblick des Comics „Maus“. „Das gehört dazu und ist vom Autor gewollt.“ Art Spiegelmann veröffentlichte in den 1980er Jahren mit „Maus“ einen der ersten Holocaust-Comics und löste eine kontroverse Diskussion über die Angemessenheit der Darstellung aus. Mittlerweile ist das Buch ein Klassiker.

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr und - nach Anmeldung - sonntags 15 bis 18 Uhr.



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Cory Arcangel: "End User"

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bis 27. September 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Cory Arcangel (*1978, Buffalo, NY (US), lebt und arbeitet in Stavanger (NO)) hat für die fünfte Ausgabe der „MGKWalls“ eine Serie neuer Arbeiten entwickelt. Die ortsspezifische Ausstellungsreihe stellt zwei prominente Wände des Museums in den Mittelpunkt einer Jahrespräsentation: die Eingangswand im Foyer des Museums sowie die große LED-Wand an der Außenfassade, die die Architektur des Museums programmatisch zur Stadt hin öffnet und seit der Eröffnung ein markantes Erkennungsmerkmal des Hauses ist.

Cory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen.

Zu sehen Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen ist an den beiden Weihnachtsfeiertagen (25.12. und 26.12.) von 11 bis 18 Uhr sowie an Neujahr (1.1.26) von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt das Museum an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.). 


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