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Ausstellung zu Zwangsarbeit in Siegen
© Aktives Museum Südwestfalen
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Ausstellung zu Zwangsarbeit in Siegen

Im Hintergrund der “Monte Schlacko”, davor schlichte Holzbaracken für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter - dieses Foto ist eines von vielen in einer neuen Ausstellung im Aktiven Museum Südwestfalen in Siegen.

Veröffentlicht: Freitag, 20.10.2023 05:58

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Im Aktiven Museum Südwestfalen in Siegen gibt es eine neue Ausstellung, die sich mit Zwangsarbeit während der Nazi-Zeit beschäftigt - mit vielen beklemmenden Bildern und Fakten.

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Ein Drittel der Bevölkerung

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Zeitweise hätten mehr als 10.000 Menschen in Siegen aus Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern bestanden, so Kurator Peer Ball. Das entsprach damals rund einem Drittel der Siegener Bevölkerung.

Das Team um Museumsleiter Jens Aspelmeier versteht sie als Auftakt zur weiteren Aufarbeitung des Themas. Denn vor allem für die Nachkommen der Betroffenen sei die Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen, so Aspelmeier am Radio Siegen-Mikrofon:

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Jens Aspelmeier (Museumsleiter Aktives Museum Südwestfalen)Ausstellung zu Zwangsarbeit: Wichtig für Nachkommen
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Die meisten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter kamen aus Osteuropa und lebten in der Regel in scharf bewachten Lagern direkt neben heimischen Unternehmen – und das oft unter menschenverachtenden Bedingungen, die sie nicht überlebten, so Kurator Ball am Radio Siegen-Mikrofon:

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Peer Ball (Kurator)Ausstellung zu Zwangsarbeit: Opfer waren unterernährt
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Peer Ball (Kurator)Ausstellung zu Zwangsarbeit: Viele haben nicht überlebt
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