
Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen hat ein 36jähriger Kreuztaler gestern Nachmittag in der Kreuztaler Fritz-Erler-Siedlung eine unfreiwillige "Gefangenschaft" in einem steckengebliebenen Aufzug erlitten. Beim letzten Mal habe er zwei Stunden gewartet, bis Hilfe kam, diesmal "nur" eine, sagte der Eingeschlossene, als ihn die Einsatzkräfte des Löschzugs Kreuztal aus der Kabine befreit hatten. Der Aufzug hatte zwischen zwei Etagen seine Fahrt beendet, die Türöffnung blieb blockiert. Der Mann überstand die unfreiwillige Situation ohne Blessuren. Er hatte über den Notrufknopf im Aufzug um Hilfe gebeten. Die zuständige Fachfirma konnte nicht schnell vor Ort sein, deshalb rückte die Feuerwehr an. Immer wieder ist die Kreuztaler Feuerwehr in der Vergangenheit in die Fritz-Erler-Siedlung alarmiert worden, um Personen aus Aufzügen zu befreien. Die Stadt Kreuztal erwägt nun, den Einsatz den Verantwortlichen in Rechnung zu stellen.