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Arbeitsgericht: Streit zwischen ALDI Nord Bad Laasphe und dem Betriebsrat
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Arbeitsgericht: Streit zwischen ALDI Nord Bad Laasphe und dem Betriebsrat

Der Vorwurf wiegt schwer: die Geschäftsführung der ALDI-Nord-Regionalgesellschaft in Bad Laasphe soll die Arbeit des Betriebsrats behindert haben. Heute muss sich die 1. Kammer des Arbeitsgerichts Siegen damit auseinandersetzen. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.10.2019 03:37

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Am Arbeitsgericht in Siegen geht es heute um Betriebsratsarbeit bei ALDI Nord hier in der Region. Der Betriebsrat der Niederlassung in Bad Laasphe fühlt sich in seiner Arbeit behindert und hat das Arbeitsgericht eingeschaltet. Die Niederlassung betreibt in Bad Laasphe ein Zentrallager und im Raum südöstliches Westfalen / nordwestliches Hessen rund 60 ALDI-Filialen mit mehr als 1000 Beschäftigten. ALDI Nord will für alle Mitarbeiter in Lager und Verkauf ein neues Arbeitszeitmodell einführen. Der Betriebsrat der Niederlassung Bad Laasphe war nicht bereit, darüber zu verhandeln. Er findet, die Beschäftigten würden damit schlechter gestellt als heute. Die Gewerkschaft „verdi“ in Siegen sagt, Betriebsrat und dessen Vorsitzender seien denunziert und verunglimpft worden – offenbar mit Duldung der Geschäftsleitung. Die ALDI-Geschäftsführung in Bad Laasphe hat mitgeteilt, sie habe niemals Mitarbeiter angestachelt, gegen den Betriebsrat vorzugehen. Man habe auch zu keiner Zeit die Arbeit des Betriebsrats verhindert oder behindert.

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