
Er soll im April 2019 einen Anschlag auf seinen Zug inszeniert haben – dafür muss sich ein ehemaliger Lokführer aktuell vor dem Amtsgericht Bad Berleburg verantworten. Der heute 50-jährige soll Gullydeckel an Seilen an eine Brücke gehängt haben und mit seinem unbesetzten Zug dagegen gerast sein. Das Motiv dafür ist völlig unklar - am zweiten Verhandlungstag heute verweigerte der 50-jährige erneut die Aussage. In den Vernehmungen zuvor hatte er die Tat bestritten. Stattdessen wurden heute zwei Sachverständige gehört. Sie hatten Proben des Seiles, an dem die Gullydeckel hingen, genommen und untersucht. Sie fanden die DNA des Angeklagten. Zusätzlich fand man Spuren der Seilfasern auch an Handschuhen, die im Auto des Angeklagten lagen. Am nächsten Freitag geht der Prozess weiter, dann soll ein weiterer Zeuge gehört werden und eventuell auch das Urteil fallen.