
Amtsgericht Siegen: Geldstrafe für Besitz von Kinderpornografie
Ein 44-Jähriger ist heute wegen Kinderpornografie vom Amtsgericht Siegen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. 120 Tagessätze von je 40 Euro muss der Mann nun zahlen, also insgesamt 4.800 Euro. 2019 hatten Polizei und Staatsanwaltschaft bei ihm 40 Fotos und ein Video gefunden.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.04.2022 14:00
„Es tut mir leid, dass ich da reingeraten bin.“ Mit diesem Satz versuchte der Mann noch, das Unendschuldbare zu endschuldigen. Und kassierte dafür prompt eine Standpauke von der Richterin. „Was wäre, wenn das Ihr Kind betreffen würde?“, fragte sie den Angeklagten. In so etwas könne man in dieser Größenordnung nicht „reingeraten“. Der Verteidiger sah in seinem Plädoyer schon, dass sein Mandant Reue gezeigt habe. Schließlich hätte er den Großteil der Dateien schon gelöscht. Auch weil sich seine Frau nach der Durchsuchung von ihm getrennt habe, habe er schon daraus gelernt. Nun kann er aus der Geldstrafe noch mehr lernen.