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Alle Hände voll zu tun
© Bernd Müller
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Alle Hände voll zu tun

Was wäre Ostern ohne gefärbte Ostereier? Experten raten, beim Eierkauf auf Haltung und Herkunft zu achten.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.03.2021 06:42

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Ohne die fleißigen Hühner wäre der Hase an Ostern wohl arbeitslos: jede Legehenne in Deutschland hat im vergangenen Jahr im Schnitt 301 Eier gelegt. Das teilt das Statistische Bundesamt heute früh mit. Aktuell liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei 239 Eiern. Experten raten, beim Eier-Einkauf auf Haltung und Herkunft zu achten. Die Kennzeichnung ist EU-weit verbindlich geregelt. Elke Ohrndorf betreibt mit ihrem Mann Frank in Bühl einen Bio-Bauernhof – unter anderem mit 2000 Hühnern. Sie hat die Kennzeichnung im Radio-Siegen-Interview erklärt. Jedes Ei lässt sich durch den individuellen Stempel identifizieren und von anderen Eiern unterscheiden. Dieser informiert über die tatsächliche Herkunft des Ei‘s und setzt sich aus drei Zeichenfolgen zusammen. Beispiel: 2-DE-0134501. Die erste Ziffer verrät die Haltungsform: 0 - Ökologische Erzeugung, 1 - Freilandhaltung, 2 - Bodenhaltung, 3 - Käfighaltung. Die Buchstabenkombination zeigt das Herkunftsland zum Beispiel DE - Deutschland. Während die ersten beiden Angaben der Verbraucherinformation dienen, handelt es sich bei der Betriebsnummer um eine Information für die zuständigen Kontrollbehörden. Dann folgt die individuelle Legebetriebsnummer mit Stallnummer. Anhand der ersten beiden Ziffern der Legebetriebsnummer kann auf das Bundesland geschlossen werden - z. B. 05 für NRW. Die nachfolgenden Stellen verweisen direkt auf den konkreten Legebetrieb.

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