
Aktiv gegen Freudenberger Ärztemangel
Landärzte stehen am Ende ihrer Karriere oft vor einem Problem: Sie finden keinen Nachfolger für die Praxis. Um die ärztliche Versorgung auf dem Land sicherzustellen, gibt es verschiedene Ansätze, z.B. die in NRW jetzt auf den Weg gebrachte Landarztquote für Medizinstudenten. Auch in Freudenberg sorgt man sich. Der Sozialverband VdK Oberfischbach, immerhin 400 Mitglieder stark, wendet sich jetzt direkt an Freudenbergs Politik. In einem offenen Brief werden Bürgermeisterin Nicole Reschke und die Freudenberger Ratsmitglieder aufgefordert, mehr gegen die schwindende hausärztliche Versorgung in der Stadt zu tun. „Immer mehr Ärzte geben ihre Praxis aus alters- oder gesundheitlichen Gründen auf, die noch vorhandenen Ärzte ertrinken in Arbeit“, heißt es in einer Mitteilung. Die Freudenberger Politik müsse alles unternehmen, um diesen Missstand zu beenden, so der VdK.
Veröffentlicht: Sonntag, 23.06.2019 09:12