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Afrikanische Schweinepest in Siegen-Wittgenstein
© Landrat Andreas Müller (Archivfoto)
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Afrikanische Schweinepest in Siegen-Wittgenstein

Seit Juli 2025 sind fast 130 Wildschweine in Siegen-Wittgenstein an der Afrikanischen Schweinepest gestorben. Ein Schutzzaun soll die Ausbreitung verhindern.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.12.2025 05:00

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Seit Juli 2025 sind in Siegen-Wittgenstein fast 130 Wildschweine an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gestorben. Das Kreis-Veterinäramt hat diese Entwicklung am Montag (08.12.) im Umweltausschuss bekanntgegeben. Dr. Ludger Belke, Leiter des Veterinäramtes, äußerte sich wenig optimistisch und geht davon aus, dass die Zahl der infizierten Wildschweine weiter steigen wird.

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Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche

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Um eine Ausbreitung der ASP auf Hausschweine und in den benachbarten Hochsauerlandkreis zu verhindern, wurde ein 130 Kilometer langer Schutzzaun entlang von Wald- und Wanderwegen errichtet. Dieser Zaun hat bisher erfolgreich eine weitere Ausbreitung verhindert. Dr. Belke appelliert an alle, offene Tore sofort zu schließen, um die Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden.

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Auswirkungen auf die Jagd und Fleischverarbeitung

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Die Afrikanische Schweinepest stellt Jägerinnen und Jäger in Siegen-Wittgenstein vor große Herausforderungen. Erlegtes Wild darf nicht weiterverarbeitet oder verkauft werden. Im Ausbruchsgebiet selbst ist der Verkauf von Fleisch komplett untersagt. Als Ausgleich erhalten die betroffenen Jägerinnen und Jäger eine finanzielle Entschädigung. Dennoch liegt offenbar ein Makel auf dem Label Siegen-Wittgenstein: Fleisch aus dem Kreis werde laut Belke aktuell kaum gekauft, auch wenn es weit entfernt vom Ausbruchsgebiet stammt.

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