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"Acht, neun Mann gingen in das andere Zimmer, die andern sind weggelaufen."
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"Acht, neun Mann gingen in das andere Zimmer, die andern sind weggelaufen."

Die Erste Große Strafkammer des Siegener Landgerichts hat heute im sogenannten „Burbach-Prozess“ einen weiteren Zeugen befragt. Ein heute 37jähriger berichtete von seinem Aufenthalt in der früheren Flüchtlingsunterkunft in Burbach im Jahr 2014.

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Im sogenannten „Burbach-Prozess“ am Siegener Landgericht ist heute der letzte Zeuge befragt worden – ein heute 37jähriger Mann, der im Jahr 2014 für 18 Tage in der damaligen Flüchtlingsunterkunft in Burbach lebte. Er berichtete von einem dreistündigen Aufenthalt in einem der sogenannten „Problemzimmer“. Das war die Strafe dafür, dass mehrere Männer gemeinsam in einem Zimmer geraucht hatten. Weil dabei offenbar ein Brandfleck auf einem Stuhl entstanden war, sollten sie diesen bezahlen: sie sammelten 50 Euro und gaben sie den Sicherheitsleuten. Er selbst sei in Burbach von Wachleuten nie geschlagen worden, habe aber davon erzählt bekommen, dass ein etwa 60jähriger Security-Mann immer wieder Flüchtlinge geschlagen haben soll. Rechtsanwalt Daniel Walker fragte, wie der weitere Zeitplan für den Prozess aussieht. Laut Vorsitzender Richterin Elfriede Dreisbach stehen demnächst die Plädoyers an – zuerst das von Oberstaatsanwalt Christian Kuhli. Der spricht noch mit Verteidigern über Verständigungen – wer Tatvorwürfe zugibt, könnte mit einer geringeren Strafe rechnen. Der nächste Verhandlungstermin ist heute am 3. März.

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