
Anfang September 2019 hatte es beim Backesfest in Alchen ein tragisches Unglück gegeben: eine gasbetriebene Bratpfanne explodierte, zwei Frauen starben. 14 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft Siegen hatte einen Mann aus dem Vorstand des Heimatvereins Alchen wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen angeklagt. Das Amtsgericht Siegen hat das Verfahren jetzt gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 5000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt. Der Angeklagte hat laut Gericht ein Geständnis abgelegt, er habe den Betrag bezahlt. Damit sei das Verfahren jetzt endgültig durch Beschluss eingestellt. Gerichtssprecherin Sabrina Picur weist darauf hin, dass der Schuldvorwurf "im unteren Bereich der Fahrlässigkeit" lag.